17.11.2009, 12:38 Uhr
Irlands Andrews (li.) und Frankreichs Diarra bestreiten einen intensiven Zweikampf. (Foto: imago)Frankreich träumt "auf Pump": Vor dem Playoff-Rückspiel gegen Irland am Mittwoch in Paris macht sich in der Grande Nation nach dem 1:0-Hinspielsieg nicht nur Optimismus, sondern auch etwas Hochmut breit. "Ja, wir können die WM gewinnen", sagte Ex-Stürmer Christophe Dugarry, der mit den Blauen 1998 Weltmeister wurde. Ex-Nationalspieler Henri Michel pflichtet ihm im Fachmagazin "France Football" bei. "Wir haben alle Zutaten, um in der WM-Endrunde erfolgreich zu sein". Die Franzosen machen die Rechnung allerdings ohne die Iren, die im Stade de France die große Überraschung perfekt machen könnten.
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Kapitän Robbie Keane hofft jedenfalls auf das Wunder von Paris. "Wir haben eine Chance", versichert der Stürmer, der in 93 Länderspielen 40 Tore für Irland schoss. Der Routinier weist darauf hin, dass die Grünen unter Coach Giovanni Trapattoni auswärts "solider geworden sind". Man werde am Mittwoch Torchancen haben, die müsse man verwerten. Auch Trapattoni gibt sich zuversichtlich. Frankreich kassiere sowohl auswärts als auch zu Hause viele Gegentore. "Und ein 1:0 reicht uns schon, um die Entscheidung im Elfmeterschießen zu suchen", erklärte der Italiener. Einen Gegentreffer dürfe man aber auf keinen Fall kassieren, sonst sei "wirklich Schluss".
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Ein böses Erwachen könnte es auch für Hiddink und Russland in Slowenien geben. Dem Niederländer droht nach den WM-Teilnahmen mit seinem Heimatland 1998, Südkorea 2002 und Australien 2006 erstmals das Aus in der Qualifikation. Doch anders als Rehhagel will Hiddink die Flucht nach vorn antreten. "Wir werden aggressiv auftreten. Alles andere wäre gegen das Naturell der Spieler", erklärte Hiddink vor der Partie in Maribor.
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Die Slowenen und die Kölner Profis Milivoje Novakovic und Miso Brecko haben durch das späte 1:2 im Hinspiel Hoffnung geschöpft. Zusätzliche Motivation gibt es durch Premierminister Borut Pahor, der versprochen hat, den Spielern im Fall der ersten WM-Teilnahme die Schuhe zu putzen.
Auch Bosnien-Herzegowina muss ein 0:1 gegen den WM-Vierten Portugal umdrehen. "Wir werden angreifen wie hungrige Wölfe", sagte Miroslav Blazevic. Der Coach, der Kroatien 1998 zu WM-Bronze geführt hatte, setzt in Zenica in Edin Dzeko und Zvjezdan Misimovic vom deutschen Meister VfL Wolfsburg, Vedad Ibisevic und Sejad Salihovic von 1899 Hoffenheim sowie Zlatan Bajramovic von Eintracht Frankfurt gleich auf fünf Bundesliga-Profis.
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Uruguay will sich in Montevideo gegen Costa Rica nach dem 1:0 im Hinspiel die elfte WM-Teilnahme nicht mehr nehmen lassen. Unter besonderer Beobachtung steht das dritte Spiel zwischen Algerien und Ägypten auf neutralem Boden in Omdurman im Sudan, nachdem es am Samstag rund um die Begegnung in Kairo zu Ausschreitungen gekommen war.
Quelle: sid , dpa
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