12.06.2010, 13:29 Uhr | dpa
Jung Soo Lee freut sich über seinen Treffer zum 1:0 für Südkorea. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Südkoreas Ballkünstler haben Otto Rehhagel die Weltmeisterschafts-Premiere gründlich verdorben. Nach einer schwachen Vorstellung verlor Griechenland in Port Elizabeth das Auftaktspiel der Gruppe B mit 0:2 (0:1) und kann die Hoffnung auf das Achtelfinale fast schon begraben. Mit den Gegentoren durch Lee Jung-Soo (7. Minute) und Park Ji-Sung (52.) war das Team des 71-jährigen deutschen Trainers vor 31.513 Zuschauern im Nelson-Mandela-Bay-Stadion noch gut bedient, denn der WM-Vierte von 2002 war im ersten Spiel der Gruppe B weiteren Treffern näher als die behäbigen Hellenen dem Anschluss. Damit muss Griechenland weiter auf sein erstes WM-Erfolgserlebnis warten. 1994 in den USA war das Team mit 0:10 Treffern nach der Vorrunde ausgeschieden.
Im ÜberblickSpielplan der Gruppe B
Rehhagel hatte seiner Mannschaft bei ihrem WM-Comeback nach 16 Jahren das erwartete Defensivkonzept verordnet, doch die Marschroute ging nicht auf, weil ausgerechnet die Abwehr in den entscheidenden Momenten patzte. Im Spiel nach vorne präsentierte sich der Europameister von 2004 lange Zeit arm an Ideen und schwerfällig. Der künftige Frankfurter Theofanis Gekas - in der Qualifikation mit zehn Treffern bester Torschütze in Europa - war in der Spitze praktisch wirkungslos (Video: Gekas: Der Bomber aus Larissa). Seinen ersten Schuss aufs Tor gab Gekas in der 81. Minute ab. Auch der im rechten Mittelfeld aufgebotene Angelos Charisteas vom 1. FC Nürnberg blieb blass.
Die flinken Asiaten, inzwischen längst Stammgast bei WM-Endrunden, erwischten mit der frühen Führung einen Auftakt nach Maß. Der bei den Kashima Antlers in Japan spielende Lee Jung-Soo hatte in der 7. Minute keine Mühe, den Ball über die Linie zu drücken, nachdem ein Eckball von Ki Sung-Yueng an Freund und Feind vorbeigeflogen war. Auch Charisteas machte dabei keine glückliche Figur. Neun Minuten später hätten sich die Hellenen nicht über einen Elfmeterpfiff beklagen dürfen, als Vasilios Torosidis im Strafraum Lee Chung-Yong mit rustikalen Mitteln am Abschluss hinderte.
Gegen die überfallartigen Angriffe der Südkoreaner, die häufig von dem eifrigen Freiburger Bundesligaprofi Cha Du-Ri eingeleitet wurden, fand die Abwehr um Senior Georgios Katsouranis auch weiterhin kein Rezept. In der 28. Minute musste Torwart Alexandros Tzorvas die Nachlässigkeiten seiner Vorderleute ausbügeln, als er gegen den allein auf ihn zustürmenden Park Chu-Young rettete. Avraam Papadopoulos hatte Park Ji-Sung nicht an der Vorlage hindern können. Die Angriffsbemühungen der Rehhagel-Elf endeten dagegen meist schon weit vor dem gegnerischen Strafraum.
Sieben Minuten nach dem Wiederanpfiff leitete ein unnötiger griechischer Ballverlust im Mittelfeld die Entscheidung ein. Manchester United-Profi Park Ji-Sung schnappte sich das Spielgerät, schüttelte zwei Gegner ab und bewies bei seinem eiskalten Abschluss ein gutes Auge, als er den Ball an Tzorvas vorbei schob. Park Chu-Young (63.) vergab per Kopf die große Möglichkeit, das Resultat weiter auszubauen. Erst in der Schlussphase stemmten sich die Griechen energisch gegen die Schlappe. Die erste Chance bot sich Pantelis Kapetanos in der 70. Minute, der Schuss ging über das Tor.
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Quelle: dpa
chris schrieb:
am 13. Juni 2010 um 18:19:54
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hetze mal anders
mit einem deutschen auf der bank kann man nur schlecht soielen und mit glück gewinnen.wie die deutschen selbst auch
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paul schrieb:
am 12. Juni 2010 um 22:54:13
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keihmne ahnung
es ist so blöd wie die griechen gespielt haben in den letzten 20 minuten ging was bei den hellen aber es war nichts typische
torschüsse übers tor es sie konnen besser spielen das was jeder es sind gute spieler auf der bank wie zb
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Dieter Schupp schrieb:
am 12. Juni 2010 um 20:27:03
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WM 2010: Südkorea .....
Griechenland muß sich nicht ängstigen!
Da die deutsche Mannschaft aller Voraussicht nach die Vorrunde nicht
überstehen wird, hat unsere "Noch"-Kanzlerin Merkel beschlossen, den Griechen eine weitere Hilfe zukommen zu lassen, indem die deutschen Kicker im griechischen Team mitspielen werden.
Merkel soll schon mit der FIFA verhandelt haben und angeblich grünes Licht bekommen haben.
Deutschland hilft halt immer gerne bei Griechenland, ob es den Deutschen gefällt oder nicht. Merkelt Euch das!
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