23.06.2010, 10:26 Uhr | dpa
Die Griechen, die Schiedsrichter, der WM-Ball, Pelé & Co sowie die Journalisten: Diego Maradona hat nach dem souveränen Einzug seiner argentinischen Nationalmannschaft ins WM-Achtelfinale zum verbalen Rundumschlag ausgeholt.
"Viele von Euch haben falsche Sachen gesagt", entgegnete der Trainer der Argentinier kurz vor Mitternacht den Journalisten bei der offiziellen Pressekonferenz nach dem 2:0-Erfolg über Griechenland. "Ihr lagt falsch, sehr falsch", betonte Maradona, dessen Auswahl längst zu den heißesten Titelanwärtern in Südafrika zählt.
Maradona bemängelte fehlenden Respekt gegenüber seinen Schützlingen. "Die Journalisten sollten sich bei den Spielern entschuldigen", forderte Maradona. "Wir tun unsere Pflicht, wir verteidigen die Farben unseres Landes", betonte der 49-Jährige. Im Hochgefühl des Triumphes hatte er schon nach der geschafften WM-Qualifikation seine Kritiker verbal angegriffen. Für seine damaligen Beleidigungen unterhalb der Gürtellinie war Maradona sogar vom Weltverband FIFA gesperrt worden. Diesmal fiel seine Wortwahl harmloser aus.
Einmal in Rage nach dem dritten Erfolg seiner "Albiceleste" in Südafrika, moserte Maradona auch über das Spielgerät "Jabulani". "Dieser Ball ist unmöglich", meckerte er. Der Ball gehe nicht dorthin, wo er hinsolle, meinte Maradona und nahm gleich andere Fußball-Legenden, von denen mancher während der WM schon verbale Fernduelle mit Maradona hatte, in die Pflicht. UEFA-Präsident Michel Platini, Pelé und Franz Beckenbauer sollten sich lieber mal mit dem Ball, anstatt mit ihm beschäftigen.
Richtig aufbrausend wurde Maradona, als er auf das Thema Fairplay und Griechenland angesprochen wurde. "Jedes Mal, wenn (Lionel) Messi den Ball hatte, wurde er gefoult", wetterte Maradona mit deutlich erhobener Stimme los. Wenn man die Gelbe oder Rote Karte zeige, sei so etwas vorbei. "Sie haben aber nichts gemacht", giftete er in Richtung des Referee-Gespanns. "Wo ist hier das famose Fairplay?", fragte der sichtlich aufgebrachte Maradona in seinem Hochgefühl des erneuten Sieges. Nicht nur seine Mannschaft ist bei der WM in Fahrt.
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Quelle: dpa
Helvetier schrieb:
am 23. Juni 2010 um 18:54:43
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@Higuain: Zauberfußball
Sie sprechen davon, dass die argentinische Mannschaft Fußball zaubert. Ja. Diese Zauberkräfte waren dringend
nötig, um in Südafrika dabei zu sein :-). Worauf soll man hier neidisch sein? Weil Herr Maradona Zauberkräfte nötig hat und andere schlicht und ergreifend dafür arbeiten mit ehrlichen Mitteln und es nicht nötig haben in Camps zu gehen, wo man lernt, sich theatralisch wimmernd fallenzulassen, ohne dass der Schiri die Täuschung merkt? Nein. Darauf ist wohl niemand wirklich neidisch.
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ruberkel schrieb:
am 23. Juni 2010 um 18:50:34
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"WM 2010: Maradona-Rundumschlag um Mitternacht"
Higuain: Geht es Dir hier um Fußball, oder warum schweifst Du immer weiter vom Thema ab. Es
geht hier um Fußball, und nichts anderes. Wenn man austeilt, muss man auch einstecken können. Da hast Du anscheinend ein Problem mit. Das einzige was Du kannst, ist andere zu beleidigen
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CCR schrieb:
am 23. Juni 2010 um 18:47:33
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Diego
Er war ein grosser seines faches als Fussballer Aber Als Vorbild für die jugend ist dieser DIEGO eine GROSSE NULL UND ER WIRD AUCH
HART AUF SEIN LOSSES MUNDWERG FALLEN ( HOCHMUT KOMMT BEKANTLICH VOR DEM FALL)
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