14.06.2010, 18:18 Uhr | dpa
Otto Rehhagel muss sich womöglich bald einen neuen Job suchen. Der griechische Fußball-Verband (EPO) ist angeblich bei der Suche nach einem Nachfolger für den Nationaltrainer sogar schon fündig geworden. Wie der gewöhnlich gut unterrichtete Nachrichtensender "Skai" berichtete, soll der Portugiese Fernando Santos den 71-Jährigen nach der Weltmeisterschaft beerben. Rehhagel, dessen Team bei der WM am Samstag das Auftaktmatch der Gruppe B gegen Südkorea mit 0:2 verloren hatte, wollte erst nach der WM über seine Zukunft entscheiden.
Noch vor einigen Wochen hieß es aus Verbandskreisen, man wolle Rehhagel ein neues Angebot zur Verlängerung des nach der WM auslaufenden Vertrags unterbreiten. Nicht zuletzt der schwache Auftritt gegen Südkorea könnte die Verbandsführung zum Umdenken veranlasst haben. In den Medien hatte es nach dem insgesamt vierten WM-Spiel ohne eigenes Tor harsche Kritik an der Elf und Rehhagel gegeben. Bei einer weiteren Niederlage am Donnerstag gegen Nigeria in Bloemfontein droht den Griechen bereits das WM-Aus. (Video: Griechenlands harter Weg zur WM)
Der gebürtige Essener, der mit Werder Bremen und dem 1. FC Kaiserslautern deutscher Meister wurde, ist seit 2001 griechischer Nationaltrainer. Er führte die Mannschaft 2004 überraschend zum Gewinn des EM-Titels in Portugal, verpasste aber die Qualifikation für die WM 2006 in Deutschland.
Sein potentieller Nachfolger Santos verfügt über viel Erfahrung als Trainer in Griechenland. So war er bei Panathinaikos (2002-2003) und AEK Athen (2004-2006) tätig. Zuletzt stand er drei Jahre bei PAOK Saloniki unter Vertrag, wo er im Mai seinen Abschied verkündete. Laut Skai ist der 55-Jährige in Athen bereist auf Wohnungssuche.
Für das zweite Gruppenspiel gegen Nigeria plant Rehhagel offenbar zahlreiche Veränderungen: Möglicherweise krempelt er die gesamte Defensive um. Der Ex-Frankfurter Sotirios Kyrgiakos, Sokratis Papastathopoulos, der zuletzt angeschlagene Evangelos Moras und Nikos Spiropoulos können sich Hoffnungen auf einen Platz in der Startelf machen. "Kritik ist gut, aber wir lassen uns nicht fertigmachen", sagte Torwart Michalis Sifakis im Trainingsquartier zur harschen Kritik in den Medien.
Quelle: dpa
Harry schrieb:
am 21. Juni 2010 um 16:29:18
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@ vassilios
Danke, Sie sprechen mir aus dem Herzen! Otto Rehhagel ist und bleibt eine nie erreichte Trainerlegende; er steht für mich noch
überHitrzfeld. Seien Sie versichert, Vassilios: Auch in Deutschland gibt es noch Menschen, die sein Lebenswerk anerkennen. Mit über 71 Jahren darf man auch Schluss machen-ich wünsche ihm aber, dass er nicht gehen muss, sonden noch weit kommt und dann gehen "darf"...(eigene Einsicht und in Ehren, denn das hat er verdient).
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kostas schrieb:
am 19. Juni 2010 um 08:32:48
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Otto
In 9 Jahren zweimal an der EM und einmal an der WM teilgenommen, das hatte Griechenland zuvor noch nie.
Der Mann ist Genial .
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Griechin schrieb:
am 17. Juni 2010 um 23:12:29
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Rechagel!!!!!!
Ich bin über meine Landsleute entäuscht. Bevor Otto Rehagel als Trainer nach Griechenland kam hatten viele Vereine
nicht
miteinandergesrochen. Er hat eine Gemeinschaft in Gr. Fußball gebracht Hochachtung und Respeckt gebührt ihm eine
große Leistung. DANKE . Wenn die GR. Mannschaft auf dem Platz nicht miteinander und ohne Ehrgeiz und Energie spielt
ist dies keinesfalls eine Versagen des Trainers sondern ganz allein der, der Mannschft. Erst wenn der Abpfiff kommt ist das aus u. n. vorher.
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