10.06.2010, 13:23 Uhr | sid, t-online
Kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft hat Südafrika weiterhin Probleme mit der Sicherheit. Die Fußballprofis der griechischen Nationalmannschaft sind in ihrem Hotel in der Nähe von Durban bestohlen worden. Angreifer Angelos Charisteas vom Bundesligisten 1. FC Nürnberg und Mittelfeldspieler Sotirios Ninis von Panathinaikos Athen bestätigten griechischen Medien, dass ihnen jeweils etwa 1000 Euro Bargeld aus dem Hotelzimmer entwendet worden seien. Die Griechen starten am Samstag in Port Elizabeth mit ihrem Spiel gegen Südkorea in Gruppe B. (Video: Griechenlands Spieler bestohlen)
Video: Griechenlands harter Weg zur WM
Im ÜberblickSpielplan der Gruppe B
Nicht nur das Mannschaftshotel der Griechen wurde Opfer von Kriminellen: Nach einem Bericht der südafrikanischen Zeitung "The Mercury" sollen auch aus dem Luxus-Hotel Beverly Hills in Umhlanga Rocks, 15 Kilometer von Durban entfernt, umgerechnet etwa 3000 Euro gestohlen worden sein. Die Polizei bestätigte, dass ein Einbruch gemeldet wurde. Sie leitete aber keine Ermittlungen ein, weil laut einer Sprecherin "das Hotel den Vorfall intern behandeln will".
Die ersten Horrormeldungen vor dem Turnier am Kap ließen nicht lange auf sich warten. Bewaffnete Überfälle auf Journalisten aus Spanien, Portugal und China zeigten erneut, dass die Warnungen im Vorfeld der Weltmeisterschaft mit Panikmache nichts zu tun hatten. Das Thema Sicherheit stellt die größte Bedrohung der ersten WM auf dem schwarzen Kontinent dar. Laut Medienberichten soll auch ein deutscher Tourist von Bewaffneten überfallen und beraubt worden sein. Die Täter machten vor allem Jagd auf Laptops, Fotoausrüstungen, Pässe, Kleidung und andere Gebrauchsgegenstände. Verletzt wurde bei den Überfällen niemand.
Die südafrikanische Polizei hat laut Medienangaben mittlerweile drei Männer festgenommen, die die iberischen und asiatischen Journalisten ausgeraubt haben sollen. Der Polizeiminister Bheki Cele sagte: "Ich hoffe, dass die schnelle Reaktion der südafrikanischen Sicherheitskräfte das Vertrauen wiederherstellt und die WM-Gäste dieses wundervolle Land und das schöne Spiel genießen können." Die Festnahme der Verdächtigen habe zur Sicherstellung von einigen der gestohlenen Gegenstände geführt.
Die Massenpanik beim Testspiel Nigeria gegen Nordkorea bewies, dass nicht nur gewaltbereite Fans ein beträchtliches Sicherheitsrisiko darstellen können. FIFA-Präsident Joseph S. Blatter scheint dies alles zu ignorieren, wenn er sagt: "Niemand muss zweifeln. Viele vertrauen Südafrika nicht, aber die Sicherheit der WM-Besucher ist gewährleistet. Es ist einfach völlig falsch zu sagen, dass Südafrika zu gefährlich sei, wenn jedes Jahr elf Millionen Touristen gerne in dieses Land fahren. Das ist einfach der falsche Ansatz."
Franz Beckenbauer gibt sich vergleichsweise entspannt: "Man muss sich in Südafrika an bestimmte Regeln halten und sollte natürlich nie alleine losziehen. Das ist ja bekannt. Aber wenn man sich in Gruppen aufhält, passiert meistens nichts", sagte das ehemalige FIFA-Mitglied.
Sean Dundee, der ehemalige Bundesliga-Profi vom Karlsruher SC antwortete auf die Frage nach der Sicherheit im Interview mit www.t-online.de: "100 Prozent Sicherheit gibt es nirgendwo auf der Welt, auch in Deutschland oder Mitteleuropa nicht. Im letzten Jahr wurde hier richtig viel Arbeit investiert, um das Turnier sicher zu machen, deshalb müssen sich die Fans keine Sorgen machen."
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Quelle: t-online.de , sid
Der Hengst schrieb:
am 10. Juni 2010 um 18:28:31
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Hellas
Die Griechen sollen sich mal nicht so haben, ist doch eh nur Geld das wir ihnen vorgestreckt haben und nie zurückbekommen. Wer hat
also wen Beklaut ? ? ?
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Chicken schrieb:
am 10. Juni 2010 um 18:25:19
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Griechen ?
Wo haben die Griechen die Kohle her ?
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Peter § schrieb:
am 10. Juni 2010 um 18:22:29
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1300 €
Bekommen unsere Jung`s nicht 1300 Euroletten plus,plus,plus pro Tag ?
Da kann doch jeder locker einen "Hunny" pro Tag für die
Township`s locker machen. Oder etwa nicht ?
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