21.06.2010, 12:25 Uhr | dpa, sid, t-online.de
Der Brasilianer Carlos Simon wirkt oft ein wenig theatralisch. (Foto: imago)Wenn das mal gut geht: Der Brasilianer Carlos Simon, Spitzname "Sheriff", leitet am Mittwoch das letzte WM-Gruppenspiel Deutschlands gegen Ghana (live ab 20:15 Uhr im t-online Live-Ticker). Simon ist bei der FIFA hoch angesehen, gilt allerdings als sehr akribisch und schnell beim Zücken von Karten. (Video: Karten-Alarm bei "Sherrif" Simon)
Innerhalb der Referee-Gilde ist der 44-Jahrige kein unbeschriebenes Blatt: Wegen Manipulationsverdachts wurde der Unparteiische 2009 sogar in Brasilien für sechs Wochen gesperrt. Auch die brasilianischen Klubs sind ebenfalls nicht alle von seinen Qualitäten überzeugt. Erstligist Flamengo Rio de Janeiro schickte 2008 eine DVD mit Simons Fehlentscheidungen an die FIFA. Dies hielt den Weltverband jedoch nicht von einer WM-Nominierung ab.
Der gelernte Journalist reist damit schon zum dritten Mal zu einer WM-Endrunde. Auch die deutsche Mannschaft hat schon ihre Erfahrungen mit dem streitbaren Simon gemacht. Bei der WM 2006 leitete der Brasilianer das Achtelfinale gegen Schweden (2:0) und wurde anschließend für die Gelb-Rote Karte gegen Abwehrspieler Teddy Lucic stark kritisiert. Lukas Podolski klopfte dem Referee nach dem Platzverweis für Lucic auf die Schulter und sorgte unfreiwillig ebenfalls für Schlagzeilen. In Südafrika leitete Simon in seinem ersten Einsatz das Vorrundenspiel zwischen England und der USA (1:1) und zeigte dabei eine ordentliche Leistung.
"Sheriff" Carlos Simon, der das Ghana-Spiel pfeift, zieht die Karten, wie Cowboys ihre Colts. Deutschland ist also gewarnt. zum Video
Die gute Leistung von Bundesliga-Referee Wolfgang Stark bei der Partie Argentinien-Nigeria wurde mit einem zweiten Vorrundeneinsatz belohnt. Der Unparteiische aus dem bayerischen Ergolding leitet am Mittwoch die Begegnung zwischen England und Slowenien in Port Elizabeth. Die Berufung birgt allerdings Brisanz, sind doch die Engländer ein möglicher deutscher Gegner im Achtelfinale.
Die WM-Schiedsrichter trotzen der zunehmenden Kritik an ihren Leistungen. zum Video
Stark und seine Assistenten verdienten sich ihren zweiten Einsatz mit einer starken Premierenleistung. "Absolut souverän. Das haben sie großartig gemacht", lobte der deutsche Schiedsrichter-Chef Herbert Fandel nach dem souveränen Einstand bei einer sportlich brisanten Partie. Zum Team des 40-jährigen Bundesliga-Referees zählen auch Jan-Hendrik Salver und Mike Pickel.
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Quelle: sid , t-online.de , dpa
schnuffi schrieb:
am 23. Juni 2010 um 20:15:33
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skandal-schiri
Diese WM macht irgendwie keinen rechten spaß mehr. Rundum chaos, nervige tröten, die franzosen spinnen total, die engländer
pöbeln und dann auch noch solche schiris. Da kann ich jogi löw gut verstehen, daß er die nase voll hat...Ich hoffe zwar weiter daß deutschland gewinnt, aber sollten jogis jungs doch rausfliegen, ist die wm für mich abgehakt. 2014 in brasilien läufts sicher wieder besser... Glück Auf!!
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Bolzer schrieb:
am 23. Juni 2010 um 10:28:25
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Schiri
1. Auch Profis lernen. In den Nationalligen und der CL wären höchstens ein Drittel dessen gepfiffen, was bei der WM mit einer Karte
geahndet wird. Also übertrieben!
2. italienische "Fans" sollte hier die Klappe halten und sich an das erinnern, was in den vergangenen 8 Jahren mit ihrem Team angestellt wurde bzw. von Italienern eingefädelt oder angeschwärzt wurde!
3. Ich hätte gerne Mal mehr als die 500 Zeichen hier zu schreiben, denn die reichen für meine Wut und meine Meinung nicht aus.
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Super Jogi schrieb:
am 23. Juni 2010 um 00:58:16
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Deutschland:Serbien
Das wir gegen Serbien verloren haben sind wir selber schuld. Begründung: Nach dem ersten Foul von Klose(welches laut
Manfred Krug, nicht gelbwürdig war), hätte Löw Miro runternehmen müssen um Cacao zu bringen.. Nächster Fehler der
Deutschen: Elfmeter, Klose schnappt sich den Ball, obwohl er 5-6 mal neben den Kasten gezielt hat, hätte er sagen müssen, Schweini, ist nicht mein Tag, mach Du es, der hätte ihn reingemacht. Ich kann nicht verstehen das Jogi bei dieser Situation nicht eingegriffen hat
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