01.03.2010, 16:27 Uhr
Cacau ist in überragender Form. (Foto: imago)
Mit seiner fabelhaften Treffsicherheit hat Cacau dem VfB Stuttgart den Sieg gegen Eintracht Frankfurt im Alleingang beschert. Zwar glückte ihm gegen die zuvor auswärts fünfmal in Serie ungeschlagenen Hessen nicht der nächste Viererpack wie gegen den 1. FC Köln, aber der Doppelschlag des Fußball-Nationalspielers reichte zum wichtigen 2:1 (2:1) für die Schwaben.
"Ich bin sehr glücklich und freue mich, dass ich mit meinen Toren der Mannschaft geholfen habe", sagte der Tor-Garant strahlend. "Ich freue mich für ihn", sagte VfB-Trainer Christian Gross. Lob gab es in der ARD-Sportschau auch von Bundestrainer Joachim Löw : "Im Moment hat er einen sehr guten Lauf." Und Nationalmannschaftskollege Sami Khedira versicherte: "Diese Woche wird er nie vergessen."
Die beiden tollen Treffer gegen die Eintracht erst per Kopf (41. Minute) und dann mit einem satten Volleyschuss (45.) waren die Krönung eines rekordverdächtigen Comebacks nach drei Wochen Verletzungspause. Zwar reichte es Cacau nicht wie dem tapferen Schneiderlein zu Sieben auf einen Streich, aber seine insgesamt sieben Treffer binnen acht Tagen in der Bundesliga gegen Köln und der Champions League gegen den FC Barcelona sind ebenfalls märchenhaft. Geholfen haben dem überzeugten Christen nicht nur sein tiefer Glaube zu Jesus, sondern auch weltlicher Beistand durch einen Mental-Coach. "Er wirkt sehr gefestigt", bescheinigte Heldt dem sensiblen Profi wesentlich mehr Stabilität und Selbstsicherheit als in der Vorrunde.
Cacau hat dank seiner Knipser-Qualitäten gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Im Vertrags-Poker mit dem VfB hat er nun viel bessere Karten. "Wir haben Interesse, mit ihm zu verlängern", sagte Heldt. Der Profi will im Prinzip bleiben: "Der Verein will, ich will, aber es muss alles passen." Und im Kampf um einen Platz im WM-Kader hat Cacau seine Chancen schlagartig verbessert.
Möglicherweise setzt ihn Löw schon am Mittwoch im Länderspiel gegen Argentinien von Beginn an ein. "Der Spielertyp Cacau gefällt mir gut", sagte der Bundestrainer. "In dieser Form ist er ein absoluter WM-Kandidat." Diese Worte dürften Cacau Gefallen haben, der erklärte: "Südafrika ist mein Ziel." Heldt sieht dabei sogar gewisse Vorteile für Cacau, weil dieser sich von seinen Konkurrenten Mario Gomez, Miroslav Klose oder Stefan Kießling durch seine Spielweise stark unterscheide. "Von dem Typ gibt es nicht so viele in Deutschland", sagte der Manager.
Der VfB ist dank Cacau wieder etwas näher an die Europa-League- Ränge herangerückt. Gross mauert diesbezüglich aber hartnäckig: So lange der Klassenverbleib noch nicht 100-prozentig gesichert ist, will der Schweizer keine andere Zielsetzung benennen. Immerhin sprach Gross von einem "großen Punktepolster" und gab zu: "Wir haben uns etwas befreit und können uns jetzt an anderen Gegnern orientieren." Heldt will erst nach dem schweren Märzprogramm mit den Auswärts-Brocken Bremen, Schalke, Barcelona und München über neue Ziele reden.
Quelle: dpa
Michael schrieb:
am 2. März 2010 um 09:19:41
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Cacau
Das ist typisch DEUTSCH! Da trifft einer aus Jogis Spätzle Connection und schon ist er ein Super-Star. Erst sollte der Spieler mal auf
Dauer Top-Leistung bringen und dann kommt ein WM-Ticket von ganz allein. Es darf nicht ausreichen bei Jogis Lieblingsclub zu spielen. Hitze schafft es z.Zt. in Rom ja auch nicht.
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