25.06.2010, 21:38 Uhr | sid
Reto Ziegler (re.) kämpft mit dem Honduraner Julio Cesar de Leon um den Ball. (Foto: dpa)
Die Schweiz hat trotz des sensationellen Auftaktsieges über Europameister Spanien die Runde der besten 16 Mannschaften verpasst. Nach einer desolaten Leistung kam die Mannschaft von Trainer Ottmar Hitzfeld gegen Honduras nur zu einem torlosen Unentschieden. Da zeitgleich Chile den Spaniern mit 1:2 unterlag, hätte den Eidgenossen ein Sieg mit zwei Toren Differenz zum Erreichen des WM-Achtelfinals genügt.
Honduras muss wie schon bei der ersten WM-Teilnahme 1982 frühzeitig die Heimreise antreten. Die Catrachos warten auch nach insgesamt sechs WM-Spielen auf ihren ersten Sieg, ermauerten sich aber 28.042 Zuschauer im Free-State-Stadion gegen ideenlose Schweizer in der Gruppe H immerhin einen Punkt.
Trotz der Ausgangslage ließ Hitzfeld sein Team gegen den Außenseiter keineswegs blind anrennen - im Gegenteil, es passierte ganz wenig in der Offensive des Favoriten. Das Spiel war ein Armutszeugnis.
Ein Armutszeugnis vielleicht auch, weil der umstrittene Stürmer Alex Frei, immerhin Rekordtorschütze der Nati, zunächst auf der Bank saß. In der Heimat wird der frühere Bundesliga-Profi wegen seines Schweigens als Drückeberger verhöhnt. Blaise Nkufo und Eren Derdiyok bildeten das harmlose Angriffsduo.
FIFA stellt weitere Untersuchungen gegen den spanischen Torschützen ein. zum Video
Die Fans bekamen von beiden Mannschaften wenig Erbauliches zu sehen. Zwar hatten die Schweizer in der elften Minute durch Gökhan Inler die erste Torchance, sonst machte sich jedoch Langeweile breit. Wenn einmal Offensivgeist aufblitzte, war Bundesliga-Profi Tranquillo Barnetta von Bayer Leverkusen fast immer beteiligt. So auch in der 17. Minute, als er auf Teamkollege Derdiyok flankte, der aber das Tor verfehlte.
In der Halbzeitpause hatte Hitzfeld genug gesehen. Ex-Bundesliga-Profi Hakan Yakin sollte dem Spiel der Schweizer zumindest etwas mehr Struktur verleihen. Der Mittelfeldspieler ersetzte den schwachen Gelson Fernandes. Kurz darauf hätte aber beinahe Honduras den Führungstreffer erzielt. Edgar Alvarez flankte perfekt auf David Suazo, der völlig frei vor Torhüter Diego Benaglio vom VfL Wolfsburg zum Kopfball kam. Der Ball rutschte Suazo über den Scheitel (53.).
Beim 2:0-Sieg gegen Honduras versprüht der Europameister wenig Glanz. zum Video
Kurz zuvor hatte die Schweiz eine weitere Schrecksekunde überstehen müssen: Abwehrspieler Stephane Grichting verlor nach einem Zusammenprall mit Jerry Palacios kurzzeitig das Bewusstsein, konnte aber weiterspielen. In der 69. Minute hatte Hitzfeld ein Einsehen und brachte seinen etatmäßigen Kapitän Frei. Sekunden später hatte Alvarez die Riesenchance zur honduranischen Führung, Keeper Benaglio reagierte aber großartig und lenkte den Ball mit der linken Hand über die Latte.
Quelle: sid
swiss schrieb:
am 26. Juni 2010 um 18:36:37
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Fussballschweizer
Dieses Fussballspiel der Eidgenossen geht genauso in die Annalen wie schon bei der letzten WM. Wie schlecht muß man sein
um so gegen einen schwächeren Gegner wie Honduras noch farbloser da zu stehen. Als Eidgenosse schäme ich mich für diese Spieler. In Deutschland wäre die 3. Kreisklasse immer noch Welten besser gewesen.
Und man beachte: Viele Der Schweizer Spieler spielen in Europäischen Vereinen, also auch in der Bundesliga als Profis!!!
Das hat Trainer Hitzfeld nicht verdient.
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namenlos schrieb:
am 26. Juni 2010 um 15:46:30
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Schweizer Fussball
Wir sind hier 11 Deutsche und 4 Schweizer, alle Deutschen haben für die Schweiz den Daumen gedrückt, dass sie gewinnen
und weiterkommen. Warum inmmer gleich so gehässig?
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soederbrarum schrieb:
am 26. Juni 2010 um 11:29:40
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schweizer fussball
keine sorge liebe eidgenossen, seit nicht traurig ueber unqualifizierte kommentare, england wird es schon richten......
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