24.06.2010, 12:12 Uhr | sid
Otto Rehhagel verabschiedet sich nach neun Jahren aus Griechenland. (Foto: imago)
Otto Rehhagel ist nicht mehr Trainer der griechischen Nationalmannschaft. Wie der "kicker" berichtet, verabschiedete sich der 71-Jährige nach dem enttäuschenden Vorrunden-Aus von seinem Team. "Es waren neun herrliche Jahre, doch alles Schöne hat mal ein Ende. Der Kreis schließt sich heute und ich freue mich, mit euch so viel erreicht zu haben."
Rehhagel hatte im September 2001 das Traineramt in Griechenland übernommen und das Team 2004 sensationell zum EM-Titel geführt. Bei der WM in Südafrika war die Mannschaft nach Niederlagen gegen Südkorea (0:2) und Argentinien (0:2) sowie einem Sieg gegen Nigeria (2:1) in der Gruppenphase ausgeschieden. In Griechenland wurde zuletzt schon fleißig über mögliche Nachfolger spekuliert. Der Nachrichtensender Skai berichtete zuletzt, dass der Portugiese Fernando Santos in den Startlöchern steht. Auch der Bosnier Dusan Bajevic wird als potenzieller Rehhagel-Erbe genannt. Beide Trainer versprechen offensiveren und moderneren Fußball.
Trotz dauerhafter Kritik an Rehhagels defensiver Spielweise, spricht man in Griechenland vom besten Nationaltrainer aller Zeiten. In 106 Partien gelangen dem ehemaligen Bundesliga-Trainer 53 Siege, was seine erfolgreiche Arbeit unterstreicht. Rehhagels Rücktritt wurde von Verbandschef Sofoklis Pilavios schon bestätigt. Auch er sprach von einer "sensationell erfolgreichen Zeit" und fügte scherzend hinzu: "Eigentlich müssten wir ihm eine Statue erbauen."
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Nach dem WM-Aus brauchen die Griechen Trost und Hilfe. Jens stößt solidarisch mit ihnen an. zum Video
Quelle: sid
BALLFRAU schrieb:
am 24. Juni 2010 um 18:59:45
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rehagel
@feger...GENAU SO IST ES ::dem ist nichts hinzuzufügen !!!!
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toni schrieb:
am 24. Juni 2010 um 17:32:41
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abgang
an Kalle.wie kann eine gurkentruppe den europameistertitel holen? ich denke mal alle anderen waren grössere gurken!
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Schwarzwälder schrieb:
am 24. Juni 2010 um 17:19:10
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Ein Beispiel
Mit Rehagel geht ein Trainer, der auch in schweren Zeiten immer an einen Erfolg glaubte. Selbst, wenn er selbst zum Schluss
nicht mehr an einen großen Coup dachte -er rechnete wohl damit, dass die Griechen nicht weit kommen-, blieb er den Hellas treu und motivierte sie bis zum Schluss. Das muss erst einmal jemand nachmachen. Am Ende musste er wohl den Hut nehmen. Aber er nimmt ihn als Held. Da sollten sich die Regierenden in Hellas mal ein Beispiel nehmen.
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