30.06.2010, 13:55 Uhr | dpa, sid, t-online.de
Auch Franck Ribéry ist vom Nike-Fluch betroffen. (Foto: imago) (Quelle: imago)
Nun ist es amtlich, es gibt ihn wirklich den Nike-Fluch: Denn mit Cristiano Ronaldo ist der letzte Protagonist des Nike-Spots bei der WM ausgeschieden. Früher war Nougat-Brotaufstrich ein Garant für Erfolglosigkeit, jetzt ist der US-amerikanische Sportartikelhersteller betroffen. Zu sehen in dem viel beachteten Werbespot sind neben Ronaldo noch weitere Weltstars des Fußballs: Franck Ribéry, Didier Drogba, Wayne Rooney, Fabio Cannavaro und Ronaldinho. Traurige Bilanz der Hauptdarsteller: Englands Wayne Rooney, im TV-Spot von der Queen geadelt, musste im Achtelfinale torlos nach Hause fahren. Der bullige Stürmer wurde zum Sinnbild der durch die englischen Medien angeheizten Selbstüberschätzung.
Frankreichs Aushängeschild Ribéry gab mit seiner Equipe Tricolore das vielleicht traurigste Bild ab: Zoff mit dem Trainer, Querelen im Team und als Vizeweltmeister sang- und klanglos nach der Gruppenphase raus. "Die ganze Welt lacht über uns", jammerte Ribéry, womit er nicht ganz Unrecht haben dürfte. Cannavaro und seine Weltmeister mussten ebenfalls bereits nach der Vorrunde wieder den Heimflug antreten. Gleiches Schicksal erlitt Drogba, verletzt ins Turnier gegangen und WM-Aus in der Vorrunde.
Auch Cristiano Ronaldo ist bei der WM glanzlos ausgeschieden. Im Spot tunnelt er erst Homer Simpson, dann setzen ihm Portugals Fans ein überlebensgroßes Denkmal. Die Realität sah anders aus. Nur Nordkorea war zu schwach für Portugal und seinen blassen Weltstar, der seinen einzigen WM-Treffer gegen die Asiaten verbuchen konnte. Und der entpuppte sich auch noch als spuckender Rüpel. Ein schwacher Trost: Das für viele schönste WM-Trikot trug der Beau von der Blumeninsel.
Das härteste Los aber traf Brasiliens ehemaligen Weltfußballer Ronaldinho, er ist gar nicht erst nominiert worden von Coach Carlos Dunga. Der Nutella-Fluch ist Geschichte, Mesut Özil und Manuel Neuer sind Leistungsträger und stehen im Viertelfinale mit Deutschland - Ronaldo und Co. werden bei dieser WM jedoch nur noch in den Werbepausen begeistern.
1:0-Sieg gegen Portugal: Nach acht Jahren ziehen die Spanier wieder in ein Viertelfinale einer Weltmeisterschaft ein. zum Video
3D-Video: Der Europameister zieht durch ein Abseitstor von David Villa ins Viertelfinale ein. zum Video
Hunderttausende feiern auf WM-Partys den Sieg gegen den großen Rivalen aus England. zum Video
Quelle: t-online.de , sid , dpa
Mike schrieb:
am 1. Juli 2010 um 09:17:11
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@fan
Natuerlich ist Robinho fuer die WM nominiert, hat ja auch nur das 3:0 gegen Chile erzielt :)
Ich glaub du verwechselst den grad mit
Ronaldinho. Allerdings sind beide mit in den Nike-Werbespots.
Von daher hat Kalle recht, Robinho ist der einzige der noch nicht vom Fluch betroffen ist
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fan schrieb:
am 1. Juli 2010 um 09:12:35
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@Kalle
Es geht um Robinho und nicht um Brasilien. Brasilien macht keine Nike Werbung aber Robinho und der wurde nichtmal für die WM nominiert..
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Kalle90 schrieb:
am 30. Juni 2010 um 19:11:46
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Nike
Was ist denn mit Robinho? Den hab ich auch neulich in der Nike Werbung gesehen und der spielt bekanntlich bei Brasilien und die sind
bekanntlich noch im Turnier :)
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