07.07.2010, 07:20 Uhr | ap, sid
Helden leben lange, doch Legenden sterben nie: Diego Maradona wird in seiner Heimat trotz des blamablen Ausscheidens der Argentinier bei der WM in Südafrika immer noch gottesgleich verehrt. Dem Nationaltrainer und Volkshelden soll nun zu Lebzeiten ein Denkmal errichtet werden. Dieser Ansicht ist zumindest der Abgeordnete Juan Cabandie, der vorschlug, Maradona als "Ikone der argentinischen Populärkultur" zu ehren. "Das argentinische Volk hat gezeigt, dass Ergebnisse nicht so wichtig sind, wenn es um Maradona geht", sagte Cabandie. (Foto-Show: Superstar Maradona im Porträt)
Nach wie vor ist unklar, ob der ehemalige Profifußballer, der Argentinien 1986 zum Weltmeistertitel schoss, als Nationaltrainer im Amt bleibt. Maradona erklärte zwar, dass seine Zeit vorüber sei und er alles gegeben habe, zeitgleich wurden allerdings schon die ersten Stimmen laut, die ihn zum Weitermachen überreden wollen. "Halte durch, Diego", rief Staatspräsidentin Cristina Kirchner bei einer öffentlichen Veranstaltung.
Der Superstar der Trainer: Rekordspieler Maradona im Portrait. mehr zu Diego Maradona
Bei ihrer Rede traf Kirchner offenkundig den Nerv der Zuhörer. Am Ende rief die Menge: "Ole, ole, ole, ole, Diegoooo, Diegooooooo!" Zuvor hatte die Staatspräsidentin unter anderem davon berichtet, dass die Nationalmannschaft ihre Einladung in den Präsidentenpalast abgelehnt habe. "Die Spieler weigerten sich, weil sie glauben, sie verdienten eine solche Auszeichnung nicht", teilte Kirchner mit. Die Absage ans Rosa Haus will Kirchner, derzeit die Mutter einer traurigen Nation, allerdings nicht so einfach hinnehmen. "Die Spieler liegen falsch, sie haben es verdient zu kommen, und deshalb werde ich warten, bis sie da sind", sagte die Politikerin.
Zugleich bot sie Maradona ihre uneingeschränkte Unterstützung an, "denn kein Mensch hat uns auf dem Fußballplatz mehr Freude bereitet als Diego Armando Maradona". Während sich Maradona in Andeutungen über seinen Rücktritt erging, das entscheidende Wort jedoch nicht in den Mund nahm, hielt der argentinische Fußball-Verband AFA weiter still. Zu Wort meldete sich nur Luis Segura, Präsident von Maradonas früherem Klub Argentinos Juniors und enger Freund des AFA-Präsidenten Julio Grondona - er sagte, was ohnehin jeder weiß. "Ganz alleine Maradona entscheidet, ob er weitermachen will."
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Quelle: sid , AP
Gerry schrieb:
am 7. Juli 2010 um 13:16:49
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Maradona
Wer spricht von Fehlern in der Vergangenheit die meisten schreiben doch von Fehlern in der Gegenwart Fakt ist er war einer der
besten Fussballer und ist eine sehr fragwürdige Perönlichkeit im reiferen Alter.
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bartl schrieb:
am 7. Juli 2010 um 13:16:35
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Maradonna
Diego+nurso
Es geht hier nicht um Fehler die er gemacht hatt sonder um ein Denkmal.
Die frage muss doch gestellt werden ist er es
Wert? N E I N !!!
Vorbild für die Jugend ist er nicht und dann noch ein Denklmal! L Ä C H E R L I C H!!!!!
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nurso schrieb:
am 7. Juli 2010 um 12:57:36
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Maradona
@murx: Du sprichst mir aus dem Herzen!!!
Diego's private Vergangenheit war nicht grad rühmlich, aber er ist nun mal ein Mensch und
Menschen MACHEN Fehler. Für mich gibt es Schlimmeres als jemanden der seinen eigenen Körper misshandelt und sich selbst Schaden zufügt. Die große Klappe gewöhnt ihm niemand mehr ab, er ist halt wie er ist!
Wenn ich ständig durch Presse (und sog. Fans) attackiert würde, würde ich denen auch mit losem Mundwerk zuvor kommen. Oftmals reiner Selbstschutz.
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