20.07.2010, 19:44 Uhr | dpa
Sonne statt Zukunfts-Gespräch: Diego Maradona hat klare Prioritäten. (Foto: dpa)
Diego Maradona hat für einen neuen Eklat gesorgt. Das Enfant Terrible versetzte den mächtigen argentinischen Verbandspräsidenten Julio Grondona. Statt sich wie geplant mit dem AFA-Boss zu einem klärenden Gespräch über seine mögliche Zukunft als NationaltrainerArgentiniens zu treffen, packte der exzentrische Nationalheld seine Koffer und flog ins sonnige Venezuela. Dort wollte Maradona auf Einladung von Präsident Hugo Chávez ein paar Stunden Fußballunterricht geben.
Seine beiden Assistenten Alejandro Mancuso und Héctor Enrique, die Grondona eigentlich loswerden wollte, begleiteten Maradona. Grondona äußerte sich nicht, soll aber Medienberichten zufolge stinksauer sein.
Grondona hält unbestätigten Berichten zufolge nur deshalb an Maradona fest, weil die Regierung um Präsidentin Cristina Kirchner entsprechenden Druck ausübt. Im kommenden Jahr sind Präsidentenwahlen in dem südamerikanischen Land, und der frühere Präsident und Mann der Präsidentin, Néstor Kirchner, könnte erneut antreten. Maradona ist gerade bei den ärmeren Bevölkerungsschichten angesehen, bei denen auch Kirchner auf viele Stimmen hofft. Da käme ein Erfolg Maradonas bei der Copa America, die ebenfalls im kommenden Jahr in Argentinien stattfindet, sehr gelegen.
Grondona hatte schon bald nach der demütigenden 0:4-Niederlage Argentiniens im WM-Viertelfinale gegen Deutschland in Südafrika angedeutet, dass Maradona bis zum Ende der nächsten WM in Brasilien 2014 die Nationalelf leiten könne. Seither hat es viele Spekulationen, aber keine offizielle Einigung gegeben. Die könnte nun am Donnerstag anstehen. Dann will Maradona aus Venezuela zurück sein und sich mit Grondona treffen - wenn nicht wieder andere Termine dazwischen kommen.
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Quelle: dpa
rbf schrieb:
am 21. Juli 2010 um 06:53:13
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maradona
Idol hin und her, irgendwann hat ein jeder den Bogen überspannt, also jagd den Knaben zum Teufel und holt euch einen qualifizierten
Fachmann als Nationaltrainer. Es wird jawohl nicht schwierig sein einen (auch einheimischen) zu finden der diese Fußballnation (mit ihren vielen großartigen Spielern und Talenten) wieder an die Weltspitze führt.
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Frieder schrieb:
am 20. Juli 2010 um 23:27:26
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Waffel
Der hat schon immer einen an der Waffel gehabt. Wer kann es ihm auch verdenken - Drogen , Alkohol, andere Excesse - das prägt schon.
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Juppi schrieb:
am 20. Juli 2010 um 22:02:54
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Maradonna ole
Da würde der Jogi wohl auch gern Nationaltrainer sein, in Argentinien. Da geht was, da hat der Präse nicht zu melden. Aber
gemach: Um sich das zu erlauben, muß man schon Maradonna heißen. Der Mann hat Narrenfreiheit, noch. Aber irgendwann schlägt das Imperium zurück.
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