20.07.2010, 09:41 Uhr | t-online.de
Vertragsunterschrift: Theo Zwanziger, Joachim Löw und Oliver Bierhoff. (Foto: dpa)
Einigkeit am Tag der Entscheidung: Bundestrainer Joachim Löw und der DFB haben sich auf eine Vertragsverlängerung geeinigt. Der Trainer der deutschen Nationalmannschaft hat ebenso wie Team-Manager Oliver Bierhoff einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben und wird bis zur EM 2012 weitermachen. Auch die Assistenztrainer Hansi Flick und Andreas Köpke werden Teil des Teams bleiben. (Klicken Sie sich durch die Karriere von Joachim Löw)
Der DFB präsentierte auf einer Pressekonferenz mit Präsident Dr. Theo Zwanziger, Wolfgang Niersbach, Löw und Bierhoff in die DFB-Zentrale in Frankfurt die Übereinkunft der Öffentlichkeit. (Klicken Sie sich durch die bisherigen Bundestrainer der Nationalmannschaft)
"Ich freue mich für den deutschen Fußball, dass es uns gelungen ist, die wichtigsten Personalentscheidungen rund um die Nationalmannschaft so schnell und vertraulich zu lösen. Genau so, wie wir es bereits vor der Weltmeisterschaft angekündigt haben", zeigte sich Zwanziger erleichtert. "Der deutsche Fußball hat sich seit dem Jahr 2004 sehr positiv entwickelt. Dazu tragen viele Facetten bei, besonders natürlich die Nachwuchsförderung des Verbandes. Dabei ist die Handschrift des Bundestrainers für diese noch junge Nationalmannschaft immens wichtig. Deshalb war es immer mein oberstes Ziel, den Vertrag mit Joachim Löw und seinem Team zu verlängern."
Er betonte zudem, dass die Vertragsverlängerung unter "moderaten Bedingungen" geschehen sind, "die mit einem gemeinnützigen Verband, wie der DFB einer ist, in Einklang bringen lassen". Nach den geplatzten Verhandlungen im Frühjahr waren noch Gerüchte über finanziell überzogene Forderungen von Löw und Bierhoff aufgekommen.
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Auch Bundesstrainer Löw zeigte sich erfreut über die Einigung. "Unser Team hat hervorragende sportliche Perspektiven und es ist für uns eine große Herausforderung, nach der erfolgreichen WM nun die Vorbereitungen für die EM 2012 in Angriff nehmen zu können." Einen längeren Kontrakt als über die nun vereinbarten zwei Jahre hält er aber für unsinnig. "Wir haben jetzt eine schwierige Qualifikation für die EM, die erst mal bewältigt werden muss. Und dann haben wir wieder ein großes Turnier", sagte Löw. Zwei Jahre wären eine lange Zeit, auf die es sich nun voll und ganz zu konzentrieren gelte.
Manager Oliver Bierhoff erklärte, dass er seine bisherige Verantwortung für den administrativen Bereich der U-21-Mannschaft an Matthias Sammer übertragen werde. "Die Auseinandersetzungen der vergangenen Monate sind für alle vergessen, wir gehen unbelastet in die nächste Etappe unserer Zusammenarbeit." Es sei wichtig, dass die Kompetenzen klar getrennt seien.
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Darüber hinaus ergab die Pressekonferenz keine weitere Klarheit in den weiteren Personalfragen. Zwanziger ließ weiterhin offen, ob er im Oktober erneut für das Amt des DFB-Präsidenten kandidieren wolle. "Natürlich wird die Vertragsverlängerung von Joachim Löw in meinen weiteren Überlegungen eine Rolle spielen. Aber ich beginne erst, mir Gedanken zu machen. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen." Ebenso offen blieb die Kapitänsfrage. Löw stellte klar, dass "heute nicht der Tag ist, über die Frage nachzudenken, wer zukünftig Kapitän sein wird". Er werde zu gegebener Zeit eine Entscheidung treffen und mit den betroffenen Spielern Gespräche suchen.
Rudi Völler hat Löws und Bierhoffs Vertragsverlängerung begrüßt. "Das ist eine sehr gute Entscheidung aller Beteiligten", sagte der Sportdirektor von Bayer Leverkusen, der von 2000 bis 2004 als Teamchef selbst für die Nationalmannschaft verantwortlich war. Auch die weitere Zusammenarbeit mit Flick und Köpke wertete Völler positiv: "Dass alle Vier bleiben, ist super. Das passt. Dann kann die Entwicklung der letzten Jahre mit der jungen, talentierten Mannschaft weitergehen. Die Basis für die Zukunft ist da."
Auch Werder Bremens Geschäftsführer Klaus Allofs fand positive Worte: "Löw hat mich morgens angerufen. Das zeigt, dass die Zusammenarbeit gut ist. Guckt man sich die Art und Weise an, wie sich die Nationalmannschaft in Südafrika präsentiert hat, ist die Verlängerung die beste Lösung. Wer wie ich die WM hautnah erlebt hat, konnte spüren, dass im Trainerteam eine sehr gute Zusammenarbeit herrscht. Alles passt zueinander. Es ist eine sehr gute Entscheidung und auch sinnvoll, mit dem gesamten Stab inklusive Oliver Bierhoff zu verlängern. Bei Bierhoff war ich mir zuerst nicht ganz sicher."´(Lesen Sie weitere Stimmen zur Vertragsverlängerung von Joachim Löw)
Löw hatte das Amt des Bundestrainers nach der WM 2006, bei der er Assistent von Jürgen Klinsmann war, übernommen. Bei der EM 2008 führte er Deutschland ins Finale, das wie 2010 das WM-Halbfinale 0:1 gegen Spanien verloren ging. Löw ist vom Punkte-Durchschnitt (2,23) der bisher erfolgreichste Bundestrainer; in 56 Länderspielen unter ihm gab es 39 Siege, acht Unentschieden und nur neun Niederlagen.
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Quelle: t-online.de
hafo schrieb:
am 20. Juli 2010 um 19:53:13
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logi löw
ich freue mich sehr, dass der jogi bundestrainer beliben wird und wenn er mit sein team gut auskommt, dann ist eine tolle sache.
was hat eigendlich dieser sammer beim dfb zu suchen? hat er für was erreicht für den deutschen fussball ? mir ist nichts bekannt, der sool die klappe halten und soll froh sein, dass er ein job hat. ich mag ihn nicht.
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LOGI schrieb:
am 20. Juli 2010 um 19:52:55
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Löw
Die taktische Einstellung beim Spanienspiel war eine Fehlentscheidung von Löw. Er hat aus der Niederlage zur Europameisterschaft nicht
die notwendigen Schlüsse gezogen. Die Kreisel der Spanier zu unterbrechen, wäre das Gebot der Stunde gewesen, dann hätten wir auch gesiegt. Die Manschaft hatte es drauf. Aber nur Angsthasen fussball
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Franke schrieb:
am 20. Juli 2010 um 19:52:48
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Vertrag Löw etc.
Es ist schon unglaublich! Herr Völler von Bayer Leverkusen begrüßt die Entscheidung von Löw u.a. als richtungweisend
für die Entwicklung junger Talente in deutschen Fußball. Was macht er? Er gibt einem Auslaufmodell namens Ballack einen lukrativen Vertrag! Über solch kontraproduktiven Schw....sinn kann man nur den Kopf schütteln.Völler hat zweifellos seine Verdienste, aber als Sportdirektor bei Bayer Leverkusen scheint er doch intellektuell überfordert zu sein.
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